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Marktbericht

Aktuelle News

SWR-Videobeitrag zu Friedrich Wilhelm Raiffeisen

Wer war Friedrich Wilhelm Raiffeisen? Wie entstand Raiffeisens Genossenschaftsidee? Diesen und anderen spannenden Fragen geht der Videobeitrag des SWR nach.
Schauen Sie es sich in unserer Raiffeisen-Mediathek an unter folgendem Link:
[http://www.raiffeisen.com/video/raiffeisen_html]

Verband fordert Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht

Die sofortige Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht verlangt der Landesverband Brandenburg der Familienbetriebe Land und Forst. Auf diese Weise könnten bei ganzjähriger Unterschutzstellung sogenannte „Problemwölfe“ von örtlichen Jägern geschossen werden, heißt es in einem heute vorgelegten Positionspapier des Verbandes.

Darin wird die Landesregierung zudem aufgefordert, bei der Bundesregierung auf eine Veränderung des Schutzstatus vom Wolf hinzuwirken. Solang der Schutzstatus bestehe, müsse die Landesregierung einen gesetzlichen Schadenersatzanspruch für alle durch den Wolf direkt oder indirekt verursachten Schäden schaffen.

Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger hatte vergangene Woche im Umweltausschuss des Landtages klargestellt, dass solche Wölfe geschossen werden dürften, die jede Furcht vor Menschen verloren hätten und sich nicht durch Spezialzäune an Viehweiden abschrecken ließen. Wichtig sei aber eine konkrete Einzelfallprüfung in den Landkreisen, die im Wolfsmanagementplan vorgesehen sei. Laut Vogelsänger ist ein absoluter Schutz vor Wölfen nicht möglich. Ein konfliktfreies Zusammenleben mit den Tieren werde es nicht geben. AgE

Vor Rekordgetreideernte in Australien

Für die derzeit laufende Wintergetreideernte in Australien zeichnet sich ein Rekordergebnis ab. Das Australische Amt für die Land- und Rohstoffwirtschaft (ABARES) hat seine Produktionsprognose Anfang Dezember noch einmal kräftig nach oben korrigiert. Aufgrund ausreichender Regenfälle und guter Aufwuchsbedingungen erwarten die Analysten jetzt für die Winterfrüchte in der Saison 2016/17 ein Aufkommen von 52,44 Mio t; das würde im Vergleich zur „normalen“ Erntemenge des Vorjahres einen Zuwachs von 12,80 Mio t oder 32,3 % bedeuten. Der Anstieg resultiert aus höheren Hektarerträgen, denn die Anbauflächen wurden lediglich um gut 1 % ausgedehnt.

Der Ernteschätzung zufolge werden die australischen Farmer an allen Feldfrüchten größere Mengen als 2015/16 einbringen, ganz besonders soll das bei Weizen der Fall sein. Bei dieser Getreideart wird mit einem Produktionsanstieg um 8,45 Mio t oder 34,9 % auf die Rekordmenge von 32,64 Mio t gerechnet. Auch bei der Gerste dürfte mit einer Zunahme der Druschmenge gegenüber 2015/16 um 23,9 % auf 10,64 Mio t ein neuer historischer Höchstwert erreicht werden. Bei Raps wird das schwache Vorjahresergebnis mit einer Ernte von 3,58 Mio t voraussichtlich um 637 000 t oder gut ein Fünftel übertroffen.

Die Farmer „Down Under“ werden den Analysten aus Canberra zufolge auch mehr Hafer vom Acker holen; die Produktion soll gegenüber 2015/16 um 38,0 % auf 1,81 Mio t steigen. Weiter auf Expansionskurs ist zudem der Anbau von Kichererbsen, deren Ernte mit 1,23 Mio t um 21,6 % größer ausfallen soll als im Vorjahr. Die Erzeugung von Bohnen, Triticale und Lupinen soll ebenfalls klar über dem Vorjahresniveau liegen.

Für die meisten Sommerfrüchte wie Baumwolle, Reis und Mais erwartet ABARES ebenfalls höhere Erntemengen. Insgesamt haben die Erzeuger ihre Anbaufläche gegenüber der Vorsaison um 15,0 % auf 1,35 Mio ha ausgedehnt. Die Gesamtproduktion dieser Kulturen soll im Vergleich zum schwachen Erntejahr 2015/16 um 20,8 % auf 4,56 Mio t zunehmen. Gerechnet wird mit deutlichen Produktionszuwächsen bei Baumwolle und Reis. Die Körnermaisernte soll mit 519 000 t um 18,2 % größer ausfallen als im Vorjahr, das Sorghumaufkommen wegen der kräftigen Anbaueinschränkung dagegen mit 1,44 Mio t um 29,4 % kleiner. AgE

CDU-Bundesfachausschuss will mehr Geld der Ersten Säule für die Tierhaltung

Eine „faire Teilhabe“ der Tierhalter an den Mitteln der Ersten Säule bei der Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik fordert der Bundesfachausschuss Landwirtschaft und Ländlicher Raum der CDU. Daneben müssten weiterhin besonders tier- und umweltgerechte Haltungsverfahren über die Förderprogramme der Zweiten Säule gefördert werden, heißt in dem bislang unveröffentlichten Papier „Zukunftsfähige Tierhaltung“.

Darin sprechen sich die CDU-Agrarier unter dem Vorsitz der stellvertretenden Vorsitzenden der nordrhein-westfälischen CDU-Landtagsfraktion, Christina Schulze Föcking, mit Nachdruck dafür aus, die Privilegierung landwirtschaftlicher Stallbauten im Außenbereich zu erhalten. Verbandsklagerechte werden hingegen strikt abgelehnt. In Anlehnung an eine Regelung im landwirtschaftlichen Grundstücksverkehr wird ein Vorkaufsrecht für Landwirte und Zusammenschlüsse von Landwirten für bestehende Ställe vorgeschlagen.

Der Bundesfachausschuss befürwortet zudem ein freiwilliges staatliches Tierwohllabel. Ein solches Label müsse mit einer Herkunftskennzeichnung „Tierschutz made in Germany“ verbunden werden können. Eine obligatorische Verknüpfung wird hingegen nicht mitgetragen.

Befürwortet wird ein bundeseinheitliches innovationsförderndes Prüf- und Zulassungsverfahren für Stallsysteme. Für Nahrungsmittelimporte wird ein Tierschutz-TÜV angeregt. Der müsse sicherstellen, dass Drittlandprodukte ohne Nachweis europäischer Tierschutzstandards zurückgewiesen werden könnten.

Der Ausschuss plädiert schließlich für eine umfassende Nutztierstrategie. Sie soll den agrar- und gesellschaftspolitischen Erwartungen Rechnung tragen und einen tier- und umweltverträglichen Rahmen beschreiben, „um für Landwirte und Gesellschaft mehr Planungssicherheit, Akzeptanz und Transparenz zu schaffen“. AgE

Weitere Geflügelpestfälle in Frankreich

Im Südwesten Frankreichs hat sich über das Wochenende die Geflügelpest weiter ausgebreitet. Am vergangenen Freitag war das hochpathogene Virus vom Typ H5N8 erstmals in einem kommerziellen Entenbetrieb im Département Tarn festgestellt worden; rund 5 000 Tiere mussten dort getötet werden. Kurz darauf wurden Ausbrüche in mehreren Entenhaltungen in den nahe gelegenen Départements Gers, Hautes-Pyrénées und Lot-et-Garonne gemeldet; sie hatten Tiere von dem ersten Infektionsbetrieb bezogen. Dort wurden ebenfalls mehrere tausend Enten gekeult. Ein Verdacht bei einem Hühnerhalter in der hunderte Kilometer entfernten Vendée hat sich laut heutigen Medienberichten jedoch nicht bestätigt.

Das Auftreten der Geflügelpest im Südwesten Frankreichs trifft die Hochburg der Stopfleberproduktion des Landes. Bereits im vergangenen Jahr hatte dort das Virus vom Typ H5N1 gewütet und den Erzeugern aufgrund von Tierverlusten, Produktionseinschränkungen und Exportverboten in Drittländer schwere wirtschaftliche Schäden zugefügt. Im Jahr 2015 wurden in Frankreich rund 19 200 t Stopfleberpastete produziert, von denen etwa 5 000 t außerhalb des Landes verkauft wurden, überwiegend in Drittstaaten.

Im laufenden Jahr dürfte die Erzeugung von Stopfleber laut Expertenschätzungen um ein Viertel einbrechen und sich auf weniger als 14 500 t belaufen. Drittlandsexporte sollten eigentlich ab Anfang Dezember durch den Status „frei von hochpathogener aviärer Influenza“ wieder möglich sein, die neuerlichen Ausbrüche haben dies jedoch zunichte gemacht. AgE

Parlamentarischer Gegenwind für Schmidts Gentechniknovelle

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Gentechnikgesetzes wird aller Voraussicht nach nicht ohne größere Anpassungen durch das parlamentarische Verfahren kommen. In der heutigen Ersten Lesung der unter Federführung des Bundeslandwirtschaftsministeriums erarbeiteten Regelung zur Umsetzung der Brüsseler Opt-out-Richtlinie schlossen sowohl die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Elvira Drobinski-Weiß, als auch Umweltsprecher Matthias Miersch eine Zustimmung ihrer Fraktion zum vorliegenden Regierungsentwurf aus. Zu Beginn der Woche hatte bereits der Agrarausschuss des Bundesrates eine Nachbesserung des nicht zustimmungspflichtigen Gesetzentwurfs angemahnt und 15 Änderungsanträge beschlossen.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt bekräftigte in der Bundestagsdebatte sein Ziel eines flächendeckenden Verbots für den kommerziellen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland. Mit dem Entwurf werde sichergestellt, dass das Anbauverbot „rechtssicher“ umgesetzt werde. Zentrales Element der geplanten Neuregelung sei die „gemeinsame politische Verantwortung des Bundes und der Länder“.

Demgegenüber kritisierten Drobinski-Weiß und Miersch hohe Hürden für nationale Anbauverbote. Das geforderte Einvernehmen mit sechs Bundesministerien für einen Antrag auf einen Anbauverzicht eines Herstellers in der sogenannten Phase 1 sei kompliziert, zeitaufwändig und unnötig bürokratisch. Notwendig sei zudem eine stärkere Beteiligung des Bundes bei der Erarbeitung von Begründungen für Anbauverbote.

Der Sprecher für Agrogentechnik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Harald Ebner, begrüßte die Position der SPD und bezeichnete den Entwurf als „untauglich“. Nicht akzeptabel sei ein geplanter „Freifahrschein“ für neue Saatzuchtmethoden in der Gesetzesbegründung. „Besser gar kein Gesetz als dieses“, sagte Ebner. AgE

Offene Fragen zu Rückständen in der Ökoverordnung

Bei der Novellierung der EU-Ökoverordnung ist die Europäische Kommission hinsichtlich der Bewertung der Kontamination von Erzeugnissen mit Pflanzenschutzmittelrückständen einen Schritt auf die Branche zugegangen. Wie der zuständige Berichterstatter und Grünen EU-Abgeordnete Martin Häusling im Rückblick auf die jüngsten Verhandlungsrunde zwischen Europaparlament, Rat und Kommission gegenüber AGRA-EUROPE heute ausführte, hat die EU-Kommission vorgeschlagen, die Zertifizierung von Ökoprodukten im Zuge der neuen EU-Ökoverordnung erst dann abzuerkennen, wenn bei diesen mehr als zwei Pflanzenschutzmittelreste nachgewiesen werden. Laut Häusling sind viele Detailfragen bei dem Vorschlag aber offen geblieben.

Ursprünglich wollte die EU-Kommission die Grenzwerte von Babyprodukten auf Ökoware übertragen und hatte dies zur roten Linie in den Trilog-Verhandlungen erklärt. Das wiederum hatte zu deutlichen Protesten im Europäischen Parlament und von verschiedenen Mitgliedstaaten geführt.

Zu den nach wie vor ungeklärten Punkten zählt laut Häusling, ob es sich um eine Nachweisgrenze oder einen definierten Wert handeln soll, etwa das Dreifache der Nachweisgrenze. Nach Ansicht des grünen EU-Abgeordneten sollte der Fund zudem nicht sofort zur Aberkennung der Zertifizierung führen, sondern zunächst eine Untersuchung auslösen, um zu klären, ob es sich um eine Verunreinigung oder einen Betrugsversuch handle. Geklärt werden sollte zudem, wieviel Produkte überhaupt von der neuen Regelung potentiell betroffen wären. Bisher sei nicht klar, über „welche Mengen man eigentlich“ hier rede.

Überrascht zeigte sich Häusling darüber, dass es zwischen der slowakischen Ratspräsidentschaft und der Kommission anscheinend eine Vorabsprache zu dem Grenzwertvorschlag gegeben habe. Der Grünen-Politiker äußerte die Hoffnung, dass der Vorschlag beim Agrarrat übernächste Woche auf den Tisch kommt und vor allem von den Mitgliedstaaten hinterfragt wird. Einige, darunter auch Deutschland, hätten sich bisher deutlich gegen die Übertragung der Grenzwertregelung für Babykost auf Ökoware ausgesprochen. AgE

Bundestag beschließt zweites Hilfspaket

Mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD hat der Bundestag gestern Abend das zweite Hilfspaket für die Landwirtschaft beschlossen. Endgültig entscheiden über das Gesetz zum Erlass und zur Änderung marktordnungsrechtlicher Vorschriften sowie zur Änderung des Einkommensteuergesetzes muss nun der Bundesrat in seiner Sitzung am 16. Dezember.

Mit der Verdopplung der europäischen Mittel auf 116 Mio Euro und der befristeten Tarifglättung für die volatilen Einkünfte aus der Land- und Forstwirtschaft bringe die Koalition konkrete Hilfen für die landwirtschaftlichen Familien auf den Weg, erklärte der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp. Dies sei „eine echte Unterstützung für die deutsche Landwirtschaft und Ergebnis der beharrlichen Arbeit der Unionsfraktion“.

SPD-Agrarsprecher Dr. Wilhelm Priesmeier äußerte erneut erhebliche steuerfachliche und verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Gewinn- und Tarifglättung. Seine Fraktion stimme dennoch zu, weil sie die EU-Hilfen für die Milchviehbetriebe nicht blockieren wolle und die Gewinnglättung auf ihre Forderung hin bis 2022 befristet werde.

Auch die Opposition kritisierte die steuerrechtlichen Änderungen. Karin Binder von der Linksfraktion monierte eine Missachtung des Gleichheitsgrundsatzes, weil zwar Einzelunternehmen und Personengesellschaften begünstigt würden, nicht jedoch Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, die der Körperschaftsteuer unterlägen. Grünen-Agrarsprecher Friedrich Ostendorff warf der SPD vor, sie sei mit ihrer Zustimmung zum Gesetz umgefallen. Die Gewinnglättung nütze nicht notleidenden kleinen Milchviehbetrieben, sondern allein großen Ackerbaubetrieben, so der Grünen-Politiker.

Der Deutsche Bauenverband begrüßte die Tarifglättung. Damit setze die Koalition ihre Ankündigung um, bäuerliche Betriebe zu entlasten und so Liquidität in den Betrieben zu halten. Nicht einverstanden ist der DBV mit der Befristung auf neun Jahre. Zudem sei unvrständlich, dass es für juristische Personen keine Gewinnglättung gebe. AgE

Schmidt kritisiert nachlassende Reformbereitschaft im Molkereisektor

Besorgt über den Verlauf und die Ergebnisse des „Milchstrukturgesprächs“ in dieser Woche in Berlin hat sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt geäußert. „Die steigenden Milchpreise lassen eine nachlassende Bereitschaft zu notwendigen Strukturreformen erkennen“, erklärte der Minister gegenüber AGRA-EUROPE.

Die Strukturen müssten anpassungsfähiger werden, damit zukünftige Marktschwankungen in der Wertschöpfungskette besser aufgefangen werden könnten, betonte der CSU-Politiker. Er bekräftigte zugleich seine Bereitschaft, die Branche „auf dem Weg zu zukunftsfesten Strukturen“ zu unterstützen.

Der Geschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Dr. Thomas Memmert, wies bei dem Treffen erneut Forderungen nach externer Einflussnahme oder gar rechtlichen Vorgaben zur Änderung der genossenschaftlichen Lieferbeziehungen zurück. Solche Eingriffe wirkten kontraproduktiv auf die genossenschaftsinternen Willensbildungsprozesse und bedrohten in der Konsequenz auch erfolgreiche genossenschaftliche Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen.

Die Molkereigenossenschaften seien sich der Herausforderung bewusst, das eigene Geschäftsmodell kontinuierlich zu überprüfen und bei Bedarf zukunftsgerichtet weiterzuentwickeln, betonte Memmert. Die bisherigen Beratungen zeigten aber, dass aus Sicht der Genossenschaftsmitglieder an den Grundlagen der Lieferbeziehung, der Abnahme- und Andienungspflicht wegen der damit verbundenen Sicherheit auf schwankenden Märkten, festgehalten werden solle. AgE

EU-Kommission will heute gängige Biokraftstoffe begrenzen

Die Europäische Kommission will die bestehenden Kriterien für die Nachhaltigkeit von Bioenergie beibehalten und auf Biomasse sowie Biogas für die Wärme- und Stromerzeugung ausdehnen. Zudem soll der Anteil erneuerbarer Energien im Verkehr in Zukunft stärker mit Biokraftstoffen aus Reststoffen und Abfällen erreicht werden. Das geht aus dem „Winterpaket“ mit acht Gesetzesvorschlägen, darunter die Novelle der Erneuerbare-Energien-Richtlinie, hervor, das die EU-Kommission heute in Brüssel vorgestellt hat.

Die EU-Behörde will sicherstellen, dass in Zukunft mit der für die Energieerzeugung in der Union eingesetzten Biomasse im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen verstärkt Treibhausgas-(THG)-Emissionen eingespart werden. Ferner soll erreicht werden, dass die Biomasse in einer Weise hergestellt wird, die keine Entwaldung, keine Beeinträchtigung von Lebensräumen und keinen Verlust von Biodiversität verursacht, und diese soll sehr effizient in Energie umgewandelt werden.

Im Einzelnen heißt dies, dass „fortschrittliche Biokraftstoffe nach 2020“ mindestens 70 % weniger TGH ausstoßen müssen als fossile Kraftstoffe. Der Beitrag konventioneller Biokraftstoffe soll von derzeit 7 % auf 3,8 % bis zum Jahr 2030 reduziert werden. Außerdem wird eine THG-Einsparvorgabe von 80 % für die Wärme- und Stromerzeugung aus Biomasse und für Biogas aus Großanlagen mit einer Brennstoffkapazität von 20 MW und mehr vorgegeben. Für die Stromerzeugung aus Biomasse soll in Zukunft eine hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-(KWK)-Technologie Anwendung finden. Die Vorschläge enthalten auch ein neues Nachhaltigkeitskriterium für forstwirtschaftliche Biomasse zur Energiegewinnung, um das Risiko eines zu hohen Holzeinschlags zu begrenzen und die Anrechnung und Verbuchung für die Sektoren Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (LULUCF) zu gewährleisten.

Grundsätzlich will die EU-Kommission mit dem Paket drei Kernziele verfolgen: der Energieeffizienz oberste Priorität einräumen, die weltweite Führung im Bereich der erneuerbaren Energien anstreben und den Übergang zu sauberen Energien als „faires Angebot für die Verbraucher“ bereitstellen. Sowohl die Verbände betroffener Branchen als auch die Umweltverbände reagierten mit scharfer Kritik auf das „EU-Winterpaket“. AgE
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