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Marktbericht

Aktuelle News

Danish Crown will Deutschland-Aktivitäten intensivieren

Der dänische Schlachtriese Danish Crown (DC) hat seine Präsenz in Deutschland verstärkt. Eigenen Angaben zufolge unterhält der Konzern bereits seit dem 1. Juli in Flensburg ein Verkaufsbüro mit 15 Mitarbeitern. Diese sollen nicht nur die Geschäftsbeziehungen mit deutschen Kunden pflegen, sondern auch Lieferungen nach Österreich und in die Benelux-Staaten koordinieren.

Wie der Geschäftsführer des Flensburger Büros, Jacob Søgaard, mitteilte, zählt die in dieser Woche offiziell eingeweihte neue Außenstelle mit einem täglichen Volumen von etwa 30 Lkw-Ladungen mit Schweinefleisch zu den größten Auslandsfilialen von Danish Crown. Sollte es die Nachfrage erforderlich machen, werde man den Personalbestand weiter aufstocken.

Ein großer Vorteil des Verkaufsbüros im Norden von Schleswig-Holstein besteht laut Darstellung von Søgaard in der Zweisprachigkeit der Mitarbeiter. Dadurch könnten die Geschäftsbeziehungen zwischen dänischen Lieferanten und deutschsprachigen Abnehmern ohne Reibungsverluste koordiniert werden.

Wie DC-Exportmanager Lars Albertsen ergänzte, will der dänische Konzern mit der Eröffnung der neuen Filiale ausdrücklich auch die eigenen Aktivitäten in Deutschland intensivieren. In den letzten Jahren seien die deutschen Konsumenten nicht ausreichend berücksichtigt worden; dies wolle man nun ändern, so Albertsen. AgE

Abschaffung der Exporterstattungen für Geflügelfleisch für nichtig erklärt

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die von der Brüsseler Kommission vorgenommene Festsetzung der Ausfuhrerstattungen für den Geflügelfleischsektor auf 0 Euro für nichtig erklärt. Die Luxemburger Richter begründen dies in ihrem gestern gefällten Urteil mit Verfahrensfehlern seitens der Kommission. Jedoch stellt der EuGH in seiner Urteilsbegründung auch fest, dass die Wirkungen der umstrittenen Verordnung bis zu einem neuen Erlass, der keine Verfahrensfehler aufweist, aufrechterhalten bleiben können.

Eine Sprecherin der EU-Kommission erklärte dazu gegenüber AGRA-EUROPE, dass sich die Brüsseler Behörde in ihrer Zielsetzung, die Ausfuhrerstattungen nicht weiter zu gewähren, vom EuGH bestätigt sehe. Tatsächlich würden die Ausfuhrsubventionen für Agrarerzeugnisse bereits seit 2013 nicht mehr von der Europäischen Union gezahlt, und dies sei durch die Luxemburger Richter auch nicht bestritten worden, so die Sprecherin. Die politische Entscheidung zur Abschaffung dieser Beihilfen sei auf der 10. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) im Dezember 2015 in Nairobi getroffen worden.

In der Vergangenheit hatte die EU-Kommission für drei Kategorien gefrorener Hähnchen die Ausfuhrerstattungen schrittweise gesenkt, und zwar im Jahr 2010 auf 0,40 Euro/kg und zu Beginn des Jahres 2013 auf rund 0,11 Euro/kg. Im Rahmen einer Durchführungsverordnung setzte die Kommission schließlich mit Wirkung ab Juli 2013 die Ausfuhrerstattungen für Geflügelfleisch dann auf 0 Euro fest.

Der französische Staat sowie die Gesellschaften Doux und Tilly-Sabco - beide Unternehmen profitierten in der Vergangenheit besonders von den Exporterstattungen - hatten beim Gericht der Europäischen Union (EuG) die Nichtigerklärung der Durchführungsverordnung der Kommission beantragt, mit der die Ausfuhrerstattungen auf 0 Euro festgesetzt worden waren. Im Januar 2016 hatte der EuG diese Nichtigkeitsklagen abgewiesen und somit die Festsetzung der Ausfuhrerstattungen im Geflügelfleischsektor im Juli 2013 bestätigt. Tilly-Sabco hatte darauf ein Rechtsmittel beim EuGH eingelegt, mit dem die Aufhebung des Urteils des EuG einfordert wurde. AgE

Deutsche Mischfutterproduktion 2016/17 leicht gestiegen

Die Mischfutterindustrie in Deutschland hat den Absatz im Wirtschaftsjahr 2016/17 leicht steigern können. Wie der Deutsche Verband Tiernahrung (DVT) heute in Bonn mitteilte, wurden von Juli 2016 bis Juni 2017 nach vorläufigen Daten der amtlichen Statistik insgesamt 23,9 Mio t Mischfutter hergestellt; das waren 2 % mehr als in der Vorjahrsperiode. Die Branche hatte zuvor seit 2013/14 Umsatz- und Produktionsrückgänge verzeichnet. Die Zahl der Mischfutterbetriebe blieb laut DVT mit 314 zuletzt stabil.

Der Verband stellte im Einzelnen fest, dass es zu einem fast zweistelligen prozentualen Anstieg der Schweinefuttermenge in Süd- und Ostdeutschland gekommen sei. In den östlichen Ländern stieg der Absatz hier gemäß der amtlichen Statistik um 9,8 %, was 85 000 t entsprach. Im Vergleich dazu sei das Wachstum in der Region Nord mit 0,7 % eher moderat ausgefallen; dies entspreche einem Plus von rund 61 000 t, so der DVT. Bundesweit wurde für Schweinemischfutter eine Zunahme um etwa 204 000 t oder 2,1 % verzeichnet.

Im Rinderbereich sorgte laut dem Verband die Stabilisierung der Milchpreise für eine höhere Futtermittelnachfrage, was sich mit einem Zuwachs von rund 9 % ebenfalls vor allem in der Region Ost bemerkbar gemacht habe. Im Geflügelbereich - Legehennen- und Mastgeflügelfutter - sei die Region Nord weiter gewachsen, während im Süden und Osten hier Rückgänge verzeichnet worden seien. Allerdings verbuchte die Region Ost beim Mastgeflügelfutter eine Zunahme von 4,6 %.

Über alle Mischfuttersorten hinweg wurde in der Region Nord trotz der - relativ betrachtet -geringen Zunahme von 1,2 % mit gut 200 000 t der größte Mengenanstieg erzielt. Insgesamt wurden dort 2016/17 rund 17,2 Mio t Mischfutter hergestellt. Es folgt die Region Ost, wo das Aufkommen um 147 000 t oder 4,7 % auf 3,3 Mio t gesteigert wurde. In der Region Süd erhöhte sich die Mischfuttererzeugung um 90 000 t beziehungsweise 3 % auf etwa 3 Mio t.

DVT-Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Baaken monierte indes, dass die erschwerte Genehmigungspraxis für neue Stalleinrichtungen und der Preisdruck bei den Kunden sowie die stetig zunehmenden Auflagen in der Mischfutterproduktion für viele mittelständische Betriebe große Hürden darstellten. „Hier wünschen wir uns mehr Augenmaß von dem Verordnungsgeber, um die heimische tierische Veredlung nicht zu gefährden“, appellierte Baaken an die Politik. AgE

Bioenergieverbände fordern Nachbesserungen bei EEG-Ausschreibungen

Nach der Veröffentlichung der ersten Ausschreibungsergebnisse für Biomasse gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) haben Fach- und Branchenverbände Nachbesserungen beim Ausschreibungsdesign gefordert. In einer gemeinsamen Pressemitteilung führen der Bundesverband Bioenergie (BBE), der Deutsche Bauernverband (DBV), der Fachverband Biogas (FvB) und der Fachverband Holzenergie (FVH) die geringe Menge der bezuschlagten Gebote unter anderem auf die relativ niedrigen Gebotshöchstwerte, insbesondere für Neuanlagen, zurück. Zum anderen sei es unter den jetzigen Rahmenbedingungen für Bestandsanlagen, deren Vergütungszeitraum erst Ende 2021 oder später ende, unattraktiv, sich bereits früher an einer Ausschreibung zu beteiligen, heißt es weiter. Interessant sei, dass neben Anlagen, die Rest- und Abfallstoffe einsetzten, augenscheinlich eine Reihe von Anlagen bezuschlagt worden seien, die nachwachsende Rohstoffe verwendeten.

Aus Sicht der Verbände bleibt unklar, inwiefern das politische Ziel erreicht wurde, die bestehende Vielfalt der Akteure zu bewahren. In jedem Fall benachteilige das angewendete Verfahren, Zuschläge allein von der Höhe der Gebote abhängig zu machen, standortangepasste kleinere und mittelständische Anlagen der Land- und Forstwirtschaft, so die Bioenergieverbände. Sie erinnern an ihren Vorschlag, mittels eines Systems von „Korrekturfaktoren“ einen „fairen Wettbewerb zwischen verschiedenen Akteuren, Anlagenkonzepten und Technologien“ herzustellen. Diese Korrekturfaktoren sollten ihrer Ansicht nach bereits bei der nächsten Bioenergie-Ausschreibung angewandt werden.

Nach Auffassung des Biogasrat+ diskriminiert die erste Ausschreibungsrunde moderne und effiziente Neuanlagenkonzepte. Der Verband forderte erneut eine Korrektur des Gebotshöchstwertes von 14,88 t/kWh auf 16,9 ct/kWh, wie er bislang nur für Bestandsanlagen gilt. Die Korrekturfaktoren lehnt der der Biogasrat+ dagegen als wettbewerbsverzerrend ab. AgE

Übernahme von Monsanto erst im kommenden Jahr vollendet

Die Bayer AG wird die Übernahme des US-Konzerns Monsanto voraussichtlich erst Anfang kommenden Jahres zum Abschluss bringen. Bayer-Vorstandsmitglied Liam Condon erklärte heute in Monheim, das Unternehmen habe gestern in Absprache mit der Europäischen Kommission beantragt, die Prüffrist um zehn Werktage bis zum 22. Januar 2018 zu verlängern, um „eine der Größe der Transaktion angemessene Prüfung“ zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund sei ein Abschluss der Transaktion nun erst Anfang 2018 zu erwarten.

Mit Blick auf die globale Agrarwirtschaft sieht Bayer keine Veränderung bei den langfristigen Trends. Der globale Markt für Saatgut und Pflanzenschutzmittel bleibe 2017 weiterhin volatil, stellte der Leiter des Geschäftsbereichs Crop Science fest. Das Bevölkerungswachstum, veränderte Konsumgewohnheiten und die steigende Nachfrage nach nachhaltig erzeugten Lebensmitteln wirkten sich jedoch positiv auf die Lebensmittelproduktion, den Weltagrarhandel und letztlich auch das Einkommen der Landwirte aus. In Kombination mit der weltweit steigenden Nachfrage nach Futtermitteln und Biokraftstoffen begünstigten diese Faktoren eine langfristig steigende Nachfrage, die das Geschäft des Konzerns voranbringen werde, so Condon.

Der Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung der Bayer-Division Crop Science, Dr. Adrian Percy, hob das Engagement des Unternehmens bei der Entwicklung neuer Produkte hervor. Sein Geschäftsbereich investiere jährlich rund 1 Mrd Euro, um neue Erzeugnisse auf den Markt zu bringen. Allein bis 2020 sei die Einführung von 15 neuen Produkten und Pflanzeneigenschaften geplant; hinzu kämen mehrere Hundert Saatgutsorten sowie mehr als 100 Lifecycle-Management-Projekte. AgE

Bundestagswahl stellt Weichen für Zukunft der Landwirtschaft

Die Bedeutung der Bundestagswahl für die Zukunft der Landwirtschaft hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, unterstrichen. „Am 24. September werden die Weichen dafür gestellt, ob es gelingt, einen verantwortungsvollen und verlässlichen Kurs für eine marktorientierte und nachhaltige Land- und Forstwirtschaft in einem zukunftsfähigen ländlichen Raum fortzusetzen“, erklärte Rukwied heute in Berlin. Der DBV-Präsident ruft die Bäuerinnen und Bauern dazu auf, wählen zu gehen: „Nur wer sein Wahlrecht nutzt, kann mitentscheiden.“

Beim diesjährigen Bauerntag in Berlin, beim traditionellen Programm-Check der Parteien in der Deutschen Bauern Korrespondenz und dem Agrar-Wahl-Check im Internet hätten Bäuerinnen und Bauern einen Überblick erhalten, was die Landwirtschaft von den verschiedenen Parteien zu erwarten habe.

Seine Forderungen für eine moderne und vielfältige Landwirtschaft in Deutschland habe der DBV mit seinen „10 Kernanliegen für die Legislaturperiode 2017 bis 2021“ formuliert. Laut Rukwied enthält dieses Papier die klare Botschaft, „dass wir weiterhin für eine nachhaltige, verlässliche und marktorientierte Politik kämpfen werden.“ Für die Bäuerinnen und Bauern laute das Motto daher „Einmischen und Wählen!“. AgE

Grüne fordern strengere Regulierung des Bodenmarktes

Vor einem Ausverkauf der bäuerlichen Landwirtschaft warnt Grünen-Agrarsprecher Friedrich Ostendorff. „Gerade die guten bäuerlichen Betriebe, die wir brauchen, bleiben bei den hohen Preisen für Boden auf der Strecke“, erklärte Ostendorff heute in Berlin. Bauernland gehöre in Bauernhand, „nicht in die Hand von Investoren und Güllebaronen“.

Selbst im Sauerland sei der Anstieg der Boden- und Pachtpreise zu spüren. Die Verursacher sieht der Grünen-Politiker in den großen Schweinebetrieben aus den Veredlungshochburgen in Nordwestdeutschland. Diese zahlten horrende Preise für die Pacht von Flächen, die sie für die „Entsorgung“ ihrer Gülle benötigten. „Dies kann nur, wer auf Kosten von Umwelt, Tieren und Menschen wirtschaftet und Raubbau an der Natur betreibt“, so Ostendorff. Das Ergebnis seien „hohe Kosten für die Aufbereitung von unserem Trinkwasser, Verlust von Biodiversität und Verlust unserer Betriebe“.

Ostendorff fordert ein abgestimmtes Vorgehen der Länder bei der Regulierung des Bodenmarktes. Die dafür notwendige Koordinierung müsse der Bund übernehmen. Benötigt werde eine konsistente Überarbeitung von Landpacht- und Grundstücksverkehrsgesetz, kein Flickenteppich auf Länderebene. „Ohne eine klare Linie und eine ambitionierte Bodenpolitik auf Bundesebene kommen wir nicht weiter“, befürchtet der Bundestagsabgeordnete. AgE

Rund 25 000 Hektar Mais an Schadensfläche durch „Sebastian“

Der Orkan „Sebastian“ hat den Versicherern zufolge bundesweit auf einer Fläche von rund 25 000 ha Schäden in Maiskulturen verursacht. Wie das Landvolk Niedersachsen heute berichtete, sind in erster Linie Nordrhein-Westfalen und Westniedersachsen davon betroffen. Besonders hat es laut dem Landesbauernverband ertragreiche, hohe Maissorten mit gut ausgebildeten Kolben getroffen. Die Ernte sei damit zwar nicht verloren, aber die abgebrochenen Stängel sollten möglichst sofort geerntet werden.

Mit Blick auf die gesamte Silomaisernte in der Europäischen Union stellte der Landvolkverband unter Berufung auf das Deutsche Maiskomitee (DMK) fest, dass die Ertragserwartungen eher verhalten ausfallen würden. Im Westen Deutschlands und in Frankreich sei es deutlich zu trocken gewesen. In Dänemark, Schleswig-Holstein und Niedersachsen würden hingegen gute Ernten erwartet.

In diesem Jahr wurden in Niedersachsen laut Landvolkverband auf 568 000 ha Mais angebaut; das entspricht in etwa der Vorjahresfläche. Deutschlandweit sei der Maisanbau um 1,5 % auf 2,522 Mio ha eingeschränkt worden; er nehme damit etwa 15 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) ein. Der Rückgang erkläre sich mit der guten Vorjahresernte und den daraus bestehenden Lagerbeständen. Hinzu komme die Deckelung auf maximal 50 % Masseanteil Mais für Biogasanlagen, die bereits aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) herausgefallen seien. AgE

Anmeldeschluss für Initiative Tierwohl rückt näher

Im Januar 2018 beginnt die neue Vertragsperiode der Initiative Tierwohl, während der mehr landwirtschaftliche Betriebe als bisher bei der Umsetzung von Tierwohlmaßnahmen finanziell unterstützt werden können. Der Deutsche Bauernverband (DBV) machte heute darauf aufmerksam, dass die Anmeldefrist für die Teilnahme nur noch bis zum 26. September möglich sei und sich interessierte Tierhalter deshalb umgehend anmelden sollten.

Ziel sei es, in der Förderperiode 2018 bis 2020 den Anteil von Schweinen in der Initiative auf 20 % und bei Geflügel auf bis zu 60 % des Gesamtbestandes zu erhöhen, so der Bauernverband. Der Lebensmitteleinzelhandel habe dafür den Fonds um die Hälfte auf 130 Mio Euro im Jahr aufgestockt. Derzeit deckt die Initiative Tierwohl laut DBV rund 12 % der in Deutschland gehaltenen Schweine sowie rund 35 % Prozent des Geflügels ab und hat damit eine Marktdurchdringung, wie kein anderes Programm oder Label erreicht.

Der Bauernverband wies darauf hin, dass sich mit der neuen Vertragsperiode ab 2018 auch die Kriterienkataloge für Schweine und Geflügel verändert haben. Zusätzlich zu den bestehenden Grundanforderungen seien zukünftig im Bereich Schwein die Kriterien „10 % mehr Platz“ und „zusätzliches organisches Beschäftigungsmaterial“ von allen Tierhaltern verpflichtend umzusetzen. Darüber hinaus könnten weitere Kriterien freiwillig ausgewählt werden. Für geflügelhaltende Betriebe werde im neuen Programm ein jährlicher Tränkwasser- und Stallklimacheck verpflichtend. AgE

BfR weist Plagiatsvorwürfe zum Glyphosat-Risikobewertungsbericht zurück

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat Plagiatsvorwürfe im Zusammenhang mit dem Risikobewertungsbericht für den Pflanzenschutzmittelwirkstoff Glyphosat mit Nachdruck zurückgewiesen. Die Behörde reagierte damit auf vereinzelte Medienberichte, wonach sie ihre Bewertung aus Zulassungsanträgen der Antragsteller abgeschrieben habe. Wie das BfR heute auf Anfrage von AGRA-EUROPE dazu betonte, wurden sowohl die gesetzlich vorgeschriebenen Studien der Antragsteller als auch alle weiteren relevanten und verfügbaren Studien sorgfältig und detailliert in eigener Verantwortung geprüft und bewertet.

Das gesetzlich vorgegebene Verfahren zur Wirkstoffgenehmigung auf EU-Ebene sehe explizit vor, dass von den Antragstellern - gemeint ist hier insbesondere das US-Unternehmen Monsanto - Studienzusammenfassungen vorzulegen seien, erklärte das Bundesinstitut. Man habe zudem im „Volume 3“ des „Renewal Assessment Report“ (RAR) zu Glyphosat - für die toxikologischen Originalstudien - aus Gründen der Transparenz auch über die detaillierten Studienbeschreibungen sowie die Bewertungen der Antragsteller berichtet, diese aber kritisch kommentiert. So könne für jede einzelne Studie nachvollzogen werden, ob es und die Antragsteller zu gleichen oder unterschiedlichen Bewertungen gekommen sei, so das BfR.

Somit seien für alle diese Studien und Publikationen eigenständige Bewertungen hinsichtlich der Relevanz, der wissenschaftlichen Qualität und Aussagekraft gemäß den gesetzlichen Vorgaben vorgenommen worden, stellte das Bundesinstitut klar. Der Vorwurf des Abschreibens griffen die Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckardt, und der Grünen-Sprecher für Gentechnik, Harald Ebner, auf und verlangten, die Bewertung von Glyphosat „komplett neu aufzurollen und das zuständige Personal auszutauschen“.

Zuvor hatten laut der Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP) die italienische Zeitung La Stampa sowie die britische Zeitung Guardian berichtet, dass etwa 100 Seiten der insgesamt etwa 4 300 Seiten des Glyphosat-Risikobewertungsberichts der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) aus Studien der Firma Monsanto abgeschrieben seien. Das BfR hatte der EFSA bei der Erstellung der Bewertung des Herbizidwirkstoffs zugearbeitet. AgE
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