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Marktbericht

Aktuelle News

Landwirte bemängeln starre Regelungen der Düngenovelle

Landwirte sehen mit der Novelle der Düngeverordnung insbesondere durch den Verlust bedarfsgerechter Gestaltungsmöglichkeiten bei der Nährstoffgabe Probleme auf sich zukommen. Wie eine Online-Umfrage der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) unter 87 Landwirten aus dem gesamten Bundesgebiet ergeben hat, befürchten die Bauern mit dem Wegfall der Herbstdüngung und damit einhergehend vor allem verkürzte Ausbringzeiten Konflikte zwischen optimaler Pflanzenversorgung und Ordnungsrecht. Durch das verlängerte Ausbringverbot für organische Dünger von der Ernte der Hauptfrucht bis zum 31. Januar sei die Düngung zur Strohrotte oder zu Folgekulturen größtenteils ausgeschlossen, so dass mit schlechteren Bestandsentwicklungen gerechnet werde.

Auch die Einhaltung von festgeschriebenen Grenzwerten zur Bedarfsermittlung und die nicht mehr standortindividuelle Stickstoff-Nachlieferung werden den Betrieben nach eigenem Bekunden zu schaffen machen. Die DLG rät ihnen deshalb dazu, die optimale Nährstoffverfügbarkeit im Boden, das Düngertiming und die Vermeidung von Verlusten noch stärker im Auge zu behalten.

Unkritisch beurteilten die Umfrageteilnehmer die Regelungen zu Lagerung und Ausbringtechnik. Die Vorschriften zur Aufbewahrung organischen Düngers werden der Landwirtschafts-Gesellschaft zufolge von den meisten Ackerbaubetrieben als unkritisch betrachtet, da sie Wirtschaftsdünger zukaufen und direkt ausbringen lassen. Stärker hätten sich die tierhaltenden Betriebe an der künftig längeren Lagerung und den dadurch höheren Lagerkapazitäten gestoßen, vor allem aber an der verpflichtenden Überdachung von Güllebehältern angesichts der deshalb notwendigen baulichen Änderungen und hohen Investitionen. AgE

BDL: Schweinen in großen Beständen geht es nicht schlechter

Ein Rückschluss von der Betriebsgröße auf das Tierwohl ist laut dem Bund der Deutschen Landjugend (BDL) nicht zulässig und lässt darüber hinaus auf Unwissenheit beziehungsweise Ignoranz schließen. „Wer die Betriebsgröße als Kriterium für das Tierwohl heranzieht, versteht nichts von Landwirtschaft oder will sie nicht verstehen“, betonte der stellvertretende BDL-Vorsitzende Christoph Daun heute in Berlin. Als Beispiel kam er auf die Schweinehaltung zu sprechen. Es sei eine „unumstößliche“ und auch „wissenschaftlich vielfach belegte“ Tatsache, dass es den Tieren in kleinen Ställen nicht automatisch besser gehe als in großen.

Mit dem Positionspapier „Forderungen für die Zukunft der Schweinehaltung“ widmet sich der Verband den aktuellen Herausforderungen der Branche und möchte damit nach eigenen Angaben auch der wachsenden Unsicherheit beim beruflichen Nachwuchs entgegentreten. Der BDL fordert darin neben einer expliziten Verneinung des Zusammenhangs zwischen Betriebsgröße und Tierwohl auch ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren für tierschutzrelevante Baumaßnahmen in Ställen. Diese dürften nicht zum Verlust der Betriebserlaubnis führen.

Die Junglandwirte beziehen sich damit auf Zielkonflikte zwischen dem Umwelt- und dem Tierschutz. „Wenn die Ställe so umgebaut werden, dass sie Schweinen mehr Bewegungsmöglichkeiten und Auslauf geben, steigen die Emissionen und sie entsprechen nicht mehr den Auflagen des Umweltschutzes“, resümierte Daun. Das liege an sich widersprechenden, gesetzlichen Vorgaben. Sie verunsicherten den Nachwuchs, ebenso wie die Unklarheit über die künftigen gesetzlichen Anforderungen an die Schweinehaltung in Deutschland. (http://bdl.landjugend.info) AgE

Umlage für die Berufsgenossenschaft stabil

Die Umlage der Berufsgenossenschaft wird das dritte Jahr in Folge stabil bleiben. Wie die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) heute mitteilte, liegt der Hebesatz weiterhin bei 6,23 Euro pro Berechnungseinheit. Das Umlagevolumen belaufe sich unverändert auf 859 Mio Euro.

Auch die risikobezogenen Beitragsteile bleiben laut SVLFG für die meisten Produktionsverfahren gleich. Für einige Produktionsverfahren seien unter Berücksichtigung von Leistungsaufwendungen und Berechnungseinheiten zwar deutliche Senkungen festzustellen. Für einige andere Produktionsverfahren seien aber deutliche Erhöhungen nicht zu vermeiden.

Die SVLFG betonte, dass keine Prognosen darüber möglich seien, ob der Beitrag zukünftig sinken oder steigen werde. Erfreulich seien aber das unveränderte Umlagevolumen, der stabile Hebesatz und die erneut gesunkenen Grundbeiträge. Sehr positiv wirkten sich für die berechtigten Unternehmen die erneut um zusätzliche 78 Mio Euro auf insgesamt 178 Mio Euro erhöhten Bundesmittel aus. Mit 36,7 % bleibe die Bundesmittelsenkungsquote fast unverändert.

„Unter dem Strich“ könne sich die Mehrheit der Mitglieder über stabile Beiträge freuen, resümierte die SVLFG. Wegen der Entwicklung der Leistungsausgaben und Berechnungseinheiten seien aber auch in einigen Fällen höhere Beiträge die Folge.

Im vergangenen Jahr betrug der Grundbeitrag laut Angaben der Versicherung zwischen 75,28 Euro und 301,13 Euro. Mit den Grundbeiträgen würden die Präventions- und Verwaltungskosten finanziert. Da sich diese Kosten weiter reduziert hätten, sinke der Grundbeitrag auf 71,68 Euro bis 286,74 Euro. Nach der vorjährigen Senkung um etwa 7 % bedeute dies eine weitere Reduzierung um rund 5 %. AgE

Landfrauen fordern Stärkung der Ernährungskompetenz

Die Landfrauen pochen auf den mündigen Verbraucher beim Einkauf von Lebensmitteln. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) appellierte an die Bundespolitik, auch in der neuen Legislaturperiode Entscheidungsfreiheit bei der Ernährung zu gewährleisten. „Die Vielfalt der Lebensmittel und Ernährungsformen wächst stetig. Hierauf muss die Politik im Lebensmittelrecht und mit Ernährungskommunikation reagieren“, erklärte Verbandspräsidentin Brigitte Scherb heute bei der Vorstellung eines neuen Positionspapiers „Ernährungstrends“ in Berlin.

In dem Papier fordert der dlv, dass die Politik die notwendigen Rahmenbedingungen schaffe, damit sich Menschen so ernähren könnten, wie sie wollten. Die Erlangung von Ernährungskompetenzen sei in diesem Zusammenhang wichtiger denn je, heißt es außerdem in dem Dokument.

In dem Zusammenhang begrüßte Scherb das Engagement von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt für die Verankerung der Ernährungsbildung an Schulen. Auch das neu gegründete Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) bewertet der dlv ihr zufolge als ein wichtiges Instrument für die Profilierung der Ernährungskommunikation. Ebenso sei das Bemühen der Bundesregierung um eine Verbesserung des Kita- und Schulessens löblich.

Scherb bedauerte allerdings, dass die Mehrwertsteuer für Schul- und Kitaessen nicht von 19 % auf 7 % abgesenkt worden sei. „Bundesfinanzminister Schäuble ließ sich dazu leider nicht bewegen. Wir erwarten von der nächsten Bundesregierung, dass sie dies umsetzt“, stellte die dlv-Präsidentin klar.

Überfällig ist nach Ansicht von Scherb auch die Einführung verbindlicher Qualitätsstandards. Zudem wolle der dlv, dass die Verpflegung der Jüngsten und die Ernährungsbildung in den Kitas und Schulen besser abgestimmt würden. Zudem plädiert der LandFrauenverband mit Blick auf die Kennzeichnung vegetarischer und veganer Lebensmittel für eine Lösung auf EU-Ebene. „Deutschland soll sich für eine EU-weit einheitlich geltende Definition für vegetarische und vegane Lebensmittel stark machen“, so die Verbandspräsidentin. Auf nationaler Ebene setzen die Landfrauen auf einen baldigen guten Kompromiss der Lebensmittelbuchkommission bei der Entwicklung eines Leitsatzes. AgE

Ausnahmeregeln für dürregeschädigte Landwirte in mehreren EU-Ländern

Die Europäische Union greift dürregeschädigten Landwirten in Spanien, Portugal, Belgien und Luxemburg jetzt mit Vorauszahlungen von EU-Geldern und Sonderregeln beim Greening unter die Arme. Laut einem aktuellen Beschluss der EU-Kommission dürfen die Länder bis zu 70 % der Direktzahlungen und 85 % der Fördergelder im Rahmen der ländlichen Entwicklung in diesem Jahr frühzeitig auszahlen, und zwar schon am 16. Oktober. Normalerweise werden die Flächenprämien im Dezember überwiesen. Darüber hinaus kann es in den Ländern nun Ausnahmeregeln beim Greening bezüglich der Futterversorgung geben, etwa was die Beweidung von Brachen betrifft.

Die Hilfsmaßnahmen waren von den vier Staaten beantragt worden. Sie sollen nach Angaben der Kommission auch von weiteren Ländern genutzt werden dürfen, sofern diese ihre Anfrage begründen können. In weiten Teilen der EU ist es seit Monaten zu trocken. Vor allem Südeuropa leidet unter einer der größten Dürren der zurückliegenden Jahrzehnte.

Der spanische Bauernverband UBA prognostizierte Anfang dieses Monats Schäden von landesweit 2 Mrd Euro in der heimischen Landwirtschaft. Der italienische Landwirtschaftsverband befürchtet Einbußen von mehr als 1 Mrd Euro. AgE

Zwei deutsche Molkereien weiterhin unter den globalen Top 20

Unter den 20 weltweit größten Molkereikonzernen halten sich auch zwei Unternehmen aus Deutschland. Das zeigt das aktuelle Ranking der Rabobank für das Jahr 2016, in dem dieselben Konzerne zu finden sind wie im Jahr zuvor. Demnach rückte das Deutsche Milchkontor (DMK) mit einem Umsatz von rund 5,1 Mrd Euro um einen Rang vor Platz 15 vor und verdrängte von dort den Müller-Konzern mit einem Umsatz von schätzungsweise insgesamt 4,4 Mrd Euro auf Rang 19; das war der größte Sprung im Gesamtklassement.

Auch in der Spitzengruppe gab es Rangverschiebungen: Zwar führt die Schweizer Nestlé nach Angaben der niederländischen Banker mit einem Gesamtumsatz von 21,7 Mrd Euro - wie in den Vorjahren - unangefochten und unterstützt durch sein Joint Venture namens Froneri mit der britischen Eiskremfirma R&R das Ranking an. Allerdings tauschten die französischen Konzerne Danone und Lactalis mit Erlösen von 16,6 Mrd Euro beziehungsweise 16,3 Mrd Euro die Plätze zwei und drei. Dabei profitierte Danone von der Übernahme der Firma WhiteWave Foods, während Lactalis ihre Akquisitionen in Rumänien, Weißrussland, China, Chile und den USA keine Stabilisierung ermöglichten. Allerdings gehen die Banker davon aus, dass Lactalis sich im laufenden Jahr nach dem Abschluss der Übernahmen von Danones US-Biojoghurthersteller Stonyfield und der deutschen Molkerei Omira wieder im Ranking verbessern könnte.

Derweil gelang es der US-Genossenschaft Dairy Farmers of America (DFA) mit einem Erlös von 12,2 Mrd Euro den vierten Platz zu behaupten. Unterdessen rückte die niederländische FrieslandCampina mit einem Umsatz von 11,1 Mrd Euro vom sechsten auf den fünften Platz vor und verdrängte hier die neuseeländische Fonterra, die einen Umsatz von 10,8 Mrd Euro erzielte. Rückenwind erhielt der holländische Konzern durch den Erwerb von Engro Foods, der zweitgrößten Molkerei Pakistans.

Die US-amerikanische Dean Foods gehört laut Rabobank nicht mehr zu den Top-Ten. Dafür machen die Analysten den anhaltenden Rückgang im US-Frischmilchgeschäft verantwortlich. Gleichzeitig habe das Unternehmen in Milchsubstitute und Saft investiert. In der Folge gelang es der chinesischen Mengniu, auf den zehnten Rang vorzudringen, so dass sich nun zwei Unternehmen aus dem „Reich der Mitte“ unter den zehn größten Molkereien befinden - der Konzern Yili nimmt dabei den achten Platz ein. AgE

Kritik an deutscher Enthaltung zu transgenen Sojabohnen

Kritik an der Enthaltung Deutschlands bei der Frage um die Zulassung von Produkten aus neuen transgenen Sojabohnen in der Europäischen Union hat das Münchener Institut Testbiotech geübt. Das Institut beklagte heute in einer Presseverlautbarung, dass es deshalb im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel (SCoPAFF) zu keiner Entscheidung gekommen sei. Hätte Deutschland dagegen gestimmt, wäre die absolute Mehrheit der Mitgliedstaaten gegen die Zulassung erreicht worden.

Bei den transgenen Sojabohnen handelt es sich um die herbizid- und insektizidtolerante Linie DAS-44406-6 von Dow AgroSciences sowie die herbizdtolerante Hybridlinie FG72 x A5547-127 von Bayer CropScience.

Am Montag dieser Woche war es bei beiden Abstimmungen im SCoPAFF zu keiner Entscheidung gekommen. Bei identischen Abstimmungsverhalten für beide Linien hatten sich 15 Mitgliedstaaten, darunter Frankreich, Italien und Österreich, gegen die Zulassung ausgesprochen; sie repräsentierten 45,2 % der EU-Bevölkerung. Dafür hatten zehn Staaten, unter anderem Großbritannien, die Niederlande und Dänemark, votiert; sie brachten es auf zusammen 38,4 % der Bevölkerung der EU. Neben Deutschland hatten sich noch Estland und Malta enthalten.

Die Sojabohnenlinien sind laut Testbiotech jeweils gegen zwei oder drei Herbizide resistent. Dazu gehörten unter anderem das aktuell kontrovers diskutierte Glyphosat, Glufosina sowie Isoxaflutol, das laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in Verdacht stehe, krebserregend zu sein, genauso wie 2,4-D.

Eine weitere Abstimmung über die Zulassung von Produkten aus diesen Linien wird aller Voraussicht im September im Berufungsausschuss des SCoPAFF erfolgen. AgE

Deutlich weniger Sommergerste in Dänemark angebaut

Die dänischen Ackerbauern haben den Anbau von Sommergerste in diesem Jahr kräftig eingeschränkt. Wie das Nationale Statistikamt auf Basis vorläufiger Erhebungen jetzt bekanntgab, wurden zur Ernte 2017 auf insgesamt 541 000 ha Sommergerste ausgesät, was einem Rückgang von 57 000 ha oder rund 9,5 % entspricht. Auch eine spürbare Ausdehnung der Wintergerstenfläche konnte daher nicht verhindern, dass das gesamte Gerstenareal um fast 6 % auf 666 000 ha abnahm.

Beim Winterweizen, der zweitwichtigsten Getreideart in Dänemark, wurde dagegen der Anbau nach Angaben der Statistikbehörde gegenüber 2016 um rund 4 000 ha auf 573 000 ha ausgedehnt. Allerdings bleibt die Winterweizenfläche damit immer noch weit hinter dem Areal des Jahres 2000 zurück, als die dänischen Bauern diese Kultur auf 611 200 ha ausgesät hatten. Das gesamte Getreideanbauareal beläuft sich 2017 nach den Erhebungen des Statistikamtes auf 1,444 Mio ha, was ein Minus von 1,5 % zum Vorjahr bedeutet.

Winterraps wurde der Behörde zufolge im Herbst 2016 auf 177 000 ha ausgesät, womit das Vorjahresareal um etwa 13 000 ha oder annähernd 8 % übertroffen wird. Die Behörde weist darauf hin, dass sich der Anbau der Ölfrucht seit der Jahrtausendwende mehr als verdoppelt habe. Im Unterschied dazu ist Sommerraps praktisch aus der Fruchtfolgen der dänischen Landwirte verschwunden: Während die Statistik hier für das Jahr 2000 noch eine Anbaufläche von etwa 18 000 ha auswies, wird das Aussaatareal 2017 auf gerade noch 847 ha geschätzt. AgE

Jugendliche deutlich naturverbundener als vermutet

Der Umgang mit Natur und Wald nimmt einen hohen Interessenwert für die deutschen Jugendlichen ein, und zwar unabhängig davon, ob sie in der Stadt oder auf dem Land leben. Auch Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Jagd genießen ein großes Interesse, wobei aber das Wissen über die jeweiligen Aufgabenfelder wenig ausgeprägt ist. Das sind die Ergebnisse der Studie „Fokus Naturbildung“, die gemeinsam vom Deutschen Jagdverband (DJV), dem Verein information.medien.agrar (i.m.a) und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Auftrag gegeben worden ist.

Rund 74 % der dafür befragten 1 002 Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren assoziieren mit Natur Freiheit, gefolgt von Abenteuer, Stille und Gesundheit. Im Hinblick auf die Bewirtschaftung schätzten 77 % die Landwirtschaft als wichtigen Akteur für Pflege und Erhalt der Natur und Landschaft ein. Die Waldnutzung traf bei 85 % auf Zustimmung, solange nicht mehr Holz entnommen werde, als nachwachse. Zudem werteten 64 % die Jagd als wichtigen Regulator, damit Wild nicht zu viele Schäden an Wald und Flur anrichtet.

Auffällig waren bei den Antworten laut Angaben der Studienautoren die jeweils deutlich höheren Zustimmungsraten bei den Jugendlichen, die einen Bezug zu den Wirtschaftsbereichen hatten, beispielsweise durch das familiäre Umfeld. Generell habe sich die Familie als wichtiger Initiator herausgestellt, um junge Menschen an Natur heranzuführen und das Interesse für diese zu wecken. „Eine Entfremdung der Jugendlichen von der Natur ist nicht festzustellen“, resümierte Silke Kleinkückelkotten vom Ecolog Institut. Allerdings handele es sich vermehrt um ein „passives Interesse“ der Jugendlichen an den Naturthemen, das also keine Eigeninitiative mit sich bringe.

Der Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV), Bernhard Conzen, forderte, das Angebot eines Besuchs auf dem Bauernhof auf höhere Klassen auszuweiten. Zudem müssten sich generell mehr Höfe für die Schulklassen öffnen. Der Vizepräsident des Deutschen Jagdverbandes (DJV), Dr. Hermann Hallermann, hält auch außerschulische Bildungsangebote für unverzichtbar. Der Nutzen müsse den Jugendlichen deutlich gemacht werden, da es bei dieser „nicht anonymen Form der Tiertötung“ oft zu einer „reflexhaften Abwehrhaltung“ komme. Auf eine stärkere Integration der naturrelevanten Inhalte in der Bildungspolitik pochte die stellvertretende Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (DSW), Marie-Luise Fasse. Gebraucht würden moderne, realisierbare und kooperative Angebote. Die Fortbildung der Lehrer zu den Themen erfordere aber auch die Etatisierung von Finanzmitteln. AgE

BVVG kommt Betrieben auf Rügen bei Nord Stream 2 entgegen

Für die Landwirtschaftsbetriebe auf Rügen, denen wegen der Gaspipeline Nord Stream 2 Flächenverluste drohen, zeichnet sich zumindest eine leichte Entspannung ab. Wie Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus heute bekanntgab, wird die Bundesverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) ihre Flächen, die innerhalb des Suchraums für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen von Nord Stream 2 liegen, im Interesse der Landwirtschaft bis auf Weiteres nur zur Pacht vergeben. Das fragliche Areal soll insgesamt gut 230 ha umfassen.

Backhaus hat von Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble in einem persönlichen Schreiben die Zusicherung erhalten, dass weitere BVVG-Flächen auf Rügen, die außerhalb des Gebietes für Ausgleichsmaßnahmen liegen und in den nächsten Monaten zum Verkauf anstehen, „mit Bedacht“ privatisiert werden. Das Schreiben ist laut Schweriner Agrarressort die Antwort Schäubles auf einen Brief von Backhaus, in dem sich dieser im Mai für einen Verkaufsstopp von BVVG-Flächen auf Rügen ausgesprochen hatte.

Der Landwirtschaftsminister zeigte sich erleichtert, dass die Bundesregierung seine Sorge um die Zukunft der Landwirte auf Rügen ernst nehme. Es könne nicht sein, dass auf der Insel hochwertiges Ackerland leichtfertig unter den Hammer komme. Würden den dortigen Betrieben Flächen in großem Umfang entzogen, seien wirtschaftliche Existenzen bedroht, mit den entsprechenden Folgen für die Region.

Der SPD-Politiker hat sich nach eigenen Angaben mit dem Bundesfinanzminister darauf verständigt, dass sich die Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern als das mit dem Flächenmanagement beauftragte Unternehmen in Einzelfällen mit besonders betroffenen Landwirtschaftsbetrieben an die BVVG wendet, um den konkreten Flächenbedarf anzumelden. Gemeinsam solle dann auf dem Verhandlungsweg gezielt nach Lösungen gesucht werden. AgE
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